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Kurzmitteilung

Participatory City: 100 Urban Trends from the BMW Guggenheim Lab

10 Okt

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Heute abend 19 Uhr Ortszeit eröffnet im Guggenheim Museum in New York die Ausstellung „Participatory City: 100 Urban Trends from the BMW Guggenheim Lab“, in der wir mit Materialien und Bildern der Mobilen Universität Berlin vertreten sein werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass der gesamte Prozess des Labs und der Mobilen Universität Berlin auf diesem Wege nochmal reflektiert und in einen übergeordneten Kontext eingebettet wird.

Alle Infos findert ihr hier

SOUND MAPPING KREUZBERG – EINE KRITISCHE KARTIERUNG im Rahmen des OPENiT Festivals

23 Sep

Ein klassisches Format der Mobilen Universität ist die „Impuls-Universität“, die vom Impulsbüro mikromakro entwickelt wurde. Der Idee liegt zugrunde, dass alle lokalen EinwohnerInnen als ExpertInnEn für ihr Lebensumfeld sind und deshalb auch für lokale Prozesse primäre Ansprechpartner sein sollten.

Ziel einer „Impuls-Universität“ ist es, die Aufmerksamkeit auf bisher nicht beachtete oder ungewöhnliche Phänomene der Stadt zu lenken und entlang einer These oder expliziten Fragestellung zum einen gemeinsame Lerneffekte zu initialisieren und zum anderen einen lokalen Wissensspeicher zu schaffen. Ergänzt wird dieses Wissen durch Meinungen und Kenntnisse nicht-lokaler TeilnehmerInnen, die nicht nur einen Blick von aussen mitbringen, sondern auch die durch direkte oder indirekte Betroffenheit eingeschränkte Sicht hinterfragen, diese herausfordern und ergänzen. Die Vision ist, dass aus dieser Konstellation ein gemeinsamer Diskussionsprozess entspringt, der die Grundlage für ein gemeinsames „Impuls-Forschungsprojekt“ bietet.

Im Rahmen des vom 26. – 29. September 2013 in Berlin Kreuzberg stattfindenden OPENiT Festivals haben wir uns kurzfristig entschlossen eine Impuls-Universität zu Fragen der offensichtlichen Gentrifizierung rund um den Moritzplatz anzubieten. Unter dem Titel SOUND MAPPING KREUZBERG und der Fragestellung, ob Gentrifizierung sinnlich erlebbar ist, wollen wir eine kritische Kartierung rund um den Platz und in den angrenzenden Quartieren vornehmen.

Zentrale Fragestellung soll sein, ob man die durch die Gentrifizierung des Quartiers eingetretenen baulichen und nutzungsbezogenen Veränderungen hören kann, also wie sich die veränderte Raumsituation anhört und inwiefern sich diese von der historischen lokalen Soundscape unterscheidet. Angestrebt werden zwei Teilprozesse, einer tagsüber, einer spätabends bzw. nachts, um zwei vergleichbare Soundscape-Kartierungen zu erhalten.

Die TeilnehmerInnen des Prozesses entwerfen auf Grundlage der übergeordneten Fragestellung ein Forschungs-Setting, kartieren ein selbst festgelegtes Gebiet um den Moritzplatz, befragen ggf. Anreiner und Passanten, recherchieren historische Belege, ordnen und präsentieren die Ergebnisse, die abschließend gemeinsam reflektiert werden sollen. Für die Impuls-Universität sollen ausschließlich die lokalen Begebenheiten und Angebote genutzt werden. Somit wird durch dieses Format neben den direkten Ergebnissen auch die Fähigkeit vermittelt, an anderen Orten selbstständig spontane, themenbezogene Forschungsprojekte zu initiieren und lokales Wissen zu produzieren.

SOUND MAPPING KREUZBERG ist ein Kooperationsprojekt von Mobile Universität und mikromakrowelt. Der Prozess wird von Karsten Michael Drohsel begleitet.

Teil1 findet am 27.09.2013 zwischen 15:00-18:00 Uhr statt. Treffpunkt im Betahaus Cafe; Prinzessinnenstraße 18/19. Bitte Ausschau nach OPENiT Logo an einem der Tische halten.

Teil2 findet am 27.09.2013 zwischen 20:00-22:00 Uhr statt. Treffpunkt im Betahaus Cafe; Prinzessinnenstraße 18/19, wenn schon geschlossen treffen wir uns direkt davor. Bitte Ausschau nach OPENiT Logo halten.

Das gesamte Programm des OPENiT Festival wird tagesaktuell auf der Webseite des Festivals veröffentlicht.

18.08.2013 // 12:00 und 14:30 Uhr: Aus der Krise bauen – das europäische Supertool selbstgemacht und Earth Forum

15 Aug

12:00 Uhr: Aus der Krise bauen – das europäische Supertool selbstgemacht

DIY Design-Workshop mit Karsten Michael Drohsel

Europa hat auf der einen Seite so viele schöne, schützenswerte Dinge und Errungenschaften, die jedoch auf der anderen Seite hinter den schwerwiegenden und bedrohlichen Krisen oftmals auf der Strecke bleiben. Auf Grundlage einer Diskussion über diese beiderseitigen Aspekte wollen wir eine Form finden, die guten Dinge zu bewahren und die drängenden Probleme zu lösen. Gemeinsam bauen wir ein „European Supertool“, dass unsere Ideen abbildet und auf einer dinglichen Ebene abstrakte politische Prozesse sichtbar macht. Denn eines ist klar: Um die guten Dinge zu bewahren und die Krisen zu entschärfen, müssen wir uns in die politischen und gesellschaftlichen Prozesse einbringen und diese aktiv verändern. Sichtbarkeit und Verständnis spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Der Workshop dauert ca. 2 Stunden und ist gegliedert in einen Diskussions-, einen Bau und einen Reflektionsteil. Materialien stehen zur Verfügung. Wer mag kann Schere, Klebstoff, Papp-, Papier- und Folienreste mitbringen.

14:30 Uhr: Earth Forum

mit Karsten Michael Drohsel

Wie ist die Gestaltung einer humaneren und ökologischeren Zukunft möglich? Welche Zukünfte sind denkbar? Wie kommen wir vom Denken ins Handeln? All diese Fragen eröffnen einen großen Diskursraum, der jedoch beim Individuum und dessen Wünschen, Vorstellungen und Fähigkeiten beginnt.

Der künstlerisch schöpferische Prozess des Earth Forums der Künstlerin und Professorin für Soziale Skulptur Shelley Sacks, basiert auf der Lehre von Joseph Beuys und bildet eine Möglichkeit die eigenen Bedürfnisse sowie die Bedürfnisse der Anderen kennenzulernen, diese auszusprechen und zu hören. Während eines Earth Forums erlangen wir ein Bewusstsein dafür, wie individuelle Vorstellungen und Wünsche die Welt um uns herum beeinflussen und welche Verantwortung wir für die gemeinsame Zukunft tragen. Ein Earth Forum ist somit ein Katalysator, der über einen festgelegten Prozessverlauf, jedoch ohne vorher festgelegte Ergebnisse oder Ziele, individuelle und kollektive Prozesse initiieren kann.

Aus der individuellen Befähigung Bilder der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im eigenen Geist zu sehen und diese in einer Gemeinschaft zu reflektieren, entstehen gemeinsame Erkenntnisse, die es ermöglichen, einen Weg in eine gemeinsame Zukunft zu imaginieren und diese fortan konkret zu gestalten. Hierfür ist es wichtig eine besondere Technik des aktiven Zuhörens zu erlernen und diese zu praktizieren, damit wir verstehen, was der oder die jeweils andere sieht und sagt. Auf diese Weise können wir kreativ mit Widersprüchlichkeiten arbeiten und die anderen teilnehmenden Personen mit ihren eigenen Bedürfnissen zu erkennen und zu schätzen.

Ein Earth Forum Prozess dauert ca. zwei bis drei Stunden, je nach Gruppengröße. Bitte eine Decke oder Sitzunterlage mitbringen und nach Möglichkeit bequeme Kleidung anziehen.

Weitere Informationen über Shelley Sacks und den Earth Forum Prozess hier und hier.

Veranstaltungsort: Park am Gleisdreieck, folge dem Generalszug, Eingang Hornstrasse nach 300m rechts, direkt am Punkt 6 (Sportfläche mit Tribüne) auf dem Park-Plan (Download der PDF-Datei hier)

17.08.2013// 17:00- 20:00 – Europa (ver)zockt: Ein Stadtspiel im Feld

15 Aug

Europa (ver)zockt: Ein Stadtspiel im Feld

Was wäre, wenn es ein anderes Europa gäbe? Und wie würdest du es nennen? Was würdest du dahin mitnehmen und was bliebe zurück? Eine spielerisch-kritische Annäherung an ein anderes Europa im DiY – Kurzfilmformat.

Weitere Infos folgen

Ort: M.I.N.T.grünes Klassenzimmer, Tempelhofer Feld, Eingang Oderstrasse

16.08.2013 // 19:00 – Was passiert mit Protest, wenn die Privatsphäre auf dem Spiel steht?

15 Aug

Nicht mit uns! Gemeingut Internet oder was passiert mit der Zivilgesellschaft, wenn die Privatsphäre auf dem Spiel steht?

Das Grundrecht auf Privatsphäre scheint schlechte Karten zu haben. Die Überwachung durch NSA, Prism und X-Keyscore ist quasi total und jede_r Bürger_in steht unter Generalverdacht. Die Unschuldsvermutung wurde damit ausgehebelt. Wir fragen uns: Was hat Europa damit zu tun? Wem gehören die europäischen Daten und was passiert mit Protestbewegungen und Widerstand wenn alles mitgelesen wird? Ist Europa der passende Aktionsraum, um sich gegen diese Entwicklungen zu stellen? Was passiert mit dem Gemeingut des europäischen Rechtsraums, wenn die Gewährleistung von Datenschutz nicht mehr existiert? Wie ist umzugehen mit den Risiken und Nutzen des Gemeingut Internet?

Wir benötigen dringend Expert_Innen und mehr Engagement für Demokratie in Europa, welch größerer Angriff kann dieser widerfahren, als der totalitäre Überwachungsstaat? Es sind nicht nur in Deutschland Wahlen sondern bald auch für das Europaparlament und das sollte Grund genug sein, um sich diesen Fragen zu stellen.

TeilnehmerInnen des Panels sind: Lorena Jaume-Palasi (Dozentin LMU München, Politische Philosophie, Internet Governance), Dr. Alexander Dix (Berliner Datenschutz-Beauftragter), Hauke Gierow (Reporter ohne Grenzen), Dr. Peter Ullrich (TU Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft, Bewegungsforscher)
Moderation: Daphne Büllesbach (European Alternatives)

Diskussion und Ausklang bei einem Picknick!

Das Panel findet statt im Park am Gleisdreieck, folge dem Generalszug, Eingang Hornstrasse nach 300m rechts, direkt am Punkt 6 (Sportfläche mit Tribüne) auf dem Park-Plan (Download der PDF-Datei hier)

Programm des Transeuropa Labs in Berlin

14 Aug

Das Transeuropa Lab macht Halt in Berlin! Nach Barcelona und Belgrad erreicht unsere Mobile Universität Berlin. Im Park auf dem Gleisdreieck und auf dem Tempelhofer Feld beschäftgen wir uns vom 16. bis zum 18. August mit Privatsphäre in Zeiten von NSA, mit Utopien und Dystopien von Europa. Das komplette Programm findet ihr auf der Webseite des Transeuropa Labs. Wir freuen uns auf euch!

16.08.2013 // 19:00 Panel im Park am Gleisdreieck

Nicht mit uns! Gemeingut Internet oder was passiert mit der Zivilgesellschaft, wenn die Privatsphäre auf dem Spiel steht? Link

17.08.2013 //  17:00 -20:00 Stadtspiel auf dem Tempelhofer Feld

Europa (ver)zockt: ein Stadtspiel im Feld. Link

 

18.08.2013 // 12:00 Earth Forum & Workshop im Park am Gleisdreieck

Aus der Krise bauen – das europäische Supertool selbstgemacht. Link

Earth Forum- Wem gehört die Zukunft Europas? Link

Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Ruhrbanität“ im Dortmunder U

27 Jun

Auf Einladung von Prof. Kurt Wettengl und der Urbanen Künste Ruhr, war Karsten Michael Drohsel gestern zu Gast in der Vortrags- und Diskussionsreihe RUHRBANITÄT 03: Gestalten und Entwerfen. „Die Veranstaltungsreihe RUHRBANITÄT wurde gemeinsam vom Museum Ostwall im Dortmunder U, dem Fachbereich Raumplanung der Technischen Universität Dortmund und Urbane Künste Ruhr ins Leben gerufen, um die besondere Form der Urbanität im Ruhrgebiet näher zu beleuchten und Forschungsprozessen ein öffentliches Forum zu geben.“ (zitiert aus der Ankündigung der Veranstaltung auf der Webseite der Veranstalter)

Im Anschluss an den Vortrag „Beteiligung fängt vor der Beteiligung an – Das Modell einer mobilen Universität zur Schulung der Raumwahrnehmung und Qualifizierung der Beiträge in Beteiligungsverfahren“, der das generelle Konzept der Mobilen Universität, die Mobile Universität Berlin, das Transeuropa Lab sowie die Global Backpack-University vorstellte, fand eine kontroverse Diskussion über die Gestaltung von Entwurfs- und Partizipationsprozessen statt, die rege kommentiert wurde. Leitfragen waren hierbei: „Wie kann ein Gestaltungskonzept in einer polyzentral strukturierten Region aussehen? Welche Begabungen müssen in Gestaltungskonzepten berücksichtigt werden? Welche Prozesse von Partizipation und bürgerschaftlicher Teilhabe können zum Ziel führen?“ (zitiert aus der Ankündigung der Veranstaltung auf der Webseite der Veranstalter)